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Wirtschaft
Während des 4./3. Jht. v. Chr. bildeten der Ackerbau und die Viehwirtschaft die Grundlage der Nahrungsbeschaffung.
Unter den angebauten Nutzpflanzen sind Nacktweizen, Einkorn, Emmer, Gerste, Mohn, Lein und Erbse zu nennen.
Die Haustiere - Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen - waren in erster Linie Fleischlieferanten. Aber auch Leder, Sehnen, Milch und vielleicht schon die Schafwolle wurden genutzt. Das Vieh, vor allem Schafe und Ziegen, trieb man im Sommer auf die Hochweiden. Diese Wirtschaftsform wird als Transhumanz bezeichnet.
Untersuchungen von Blütenpollen, die sich in Hochgebirgsseen ablagerten, verdeutlichen, dass die Gebiete über der Waldgrenze bereits ab dem 4. Jht. als Weideflächen genutzt wurden.
Die Jagd, die Sammeltätigkeit und der Fischfang wurden auch in der Kupferzeit noch regelmäßig ausgeübt. Der Werkstoff Kupfer erschloss neue Wirtschaftszweige wie den Abbau von Kupfererz, die Gewinnung des kostbaren Metalls und dessen Verarbeitung. Das hatte einen regen Tauschhandel zur Folge: in rohem Zustand oder in Form von Schmuck, Waffen oder Gebrauchsgegenständen fand das Kupfer in ganz Europa Verbreitung.

